Aktuelles

23.10.20

Maskenpflicht Grundschule

Sollte die 7-Tage-Inzidenz von über 50 am Samstag oder Sonntag überschritten werden, wird die Maskenpflicht ab Montag auf die Grundschüler ausgeweitet, so die aktuelle Vorgabe von Seiten des Schulamts.

22.10.2020

Liebe Eltern,

seit dem 2. Schulhalbjahr 2019/20 stehen Sie persönlich aber auch die gesamte Schulfamilie durch die COVID-19-Pandemie vor ganz neuen und besonderen Herausforderungen.
In den ersten Wochen ist uns gemeinsam ein guter Start gelungen, die notwendigen Vorschriften werden beachtet und das Bewusstsein, sich selbst zu schützen, ist ein ständiger Begleiter für jeden.

Aufgrund der aktuellen Infektionslage gilt nun in Bayern die sogenannte „Corona-Ampel“:
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Von Seiten des Kultusministeriums gibt es folgende Vorschriften für die Schulen:
Signalwert „Inzidenz ab 35“ (= Stufe 2):
Bei einer Überschreitung des Signalwerts „Inzidenz ab 35“ (= Stufe 2) besteht gemäß § 25a Abs. 1 der 7. BayIfSMV nun automatisch Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auch am Platz in weiterführenden Schulen ab Jahrgangsstufe 5.

Ein Verzicht auf die MNB bei Einhaltung des Mindestabstands (wie in den bisherigen Regelungen für Stufe 2 vorgesehen) ist künftig nur noch dann möglich, wenn das Gesundheitsamt dies im Einzelfall so entscheidet.

Die Befreiungsmöglichkeiten nach § 18 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Buchst. b (zwingende pädagogisch-didaktische bzw. schulorganisatorische Gründe)  bleiben jedoch unberührt.

Schwellenwert „Inzidenz ab 50“ (= Stufe 3)
Bei einer Überschreitung des Schwellenwertes „Inzidenz ab 50“ (= Stufe 3) besteht gemäß § 25a Abs. 2 der 7. BayIfSMV ebenfalls automatisch Maskenpflicht auch am Platz in allen Jahrgangsstufen aller Schulen; auch hier gelten die bisherigen Befreiungsmöglichkeiten nach § 18 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 Buchst. b und Nr. 3 der 7. BayIfSMV.

Im Übrigen verbleibt es bei den Regelungen im Rahmenhygieneplan Schulen vom 02.10.2020:
Jeder Landkreis muss weiterhin über die Geltung der übrigen Maßnahmen des Stufenkonzepts entscheiden, insbesondere über eine etwaige Wiedereinführung des Mindestabstands in Stufe 3, was in aller Regel zu einem Wechsel von Präsenz- und Distanzunterricht mit geteilten Gruppen führt.

Da der Landkreis Bad Tölz/Wolfratshausen im Moment auf Stufe 2 steht und damit Maskenpflicht ab Klasse 5 gilt, entfällt bis auf weiteres der Differenzierte Sportunterricht am Nachmittag.

Sollte es soweit kommen, dass geteilter Unterricht in Gruppen angeordnet wird, gibt es einen besonderen Stundenplan. Besonderes Augenmerk gilt hierbei den 1.; 4.; 5. und 9. Klassen. Details dazu erhalten Sie baldmöglichst per E-Mail durch die Klassleitung, damit auch Sie vorausschauend planen können.

Es ist uns bewusst, dass diese erneute Herausforderung, das Zusammenspiel von Familie, Schule und Beruf unter besonderen Bedingungen zu gestalten, ein hohes Maß an Organisation erfordert. Aktuelle Informationen geben wir daher möglichst zeitnah an Sie weiter. Für Rückfragen stehen sowohl Schulleitung als auch Kollegium zur Verfügung, am besten erreichen Sie uns per Mail. 

Wir alle hoffen, dass die Infektionszahlen zurückgehen und der gewohnte Schulbetrieb aufrecht erhalten werden kann.
Bitte bleiben Sie gesund!

gez. S. Falkenhahn, Rin

19.10.2020

Quarantäne 1a

Aufgrund eines positiv getesteten Kindes in der Klasse 1a ist diese für zwei Wochen, in Quarantäne.

 

15.10.2020

Das Kultusministerium hat ein Sonderförderprogramm für zusätzliche Ferienangebote in den Herbstferien aufgelegt:

Liebe Eltern,

alle Jahre wieder …
Leider sind – wie in jedem Jahr – Kopfläuse ein Problem. Bitte beachten Sie hierzu das Schreiben unter dem Reiter „Formulare“.

gez. S. Falkenhahn, Rin

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

am Dienstag, den 15.09.20 erreichte uns die Information aus dem Gesundheitsamt, dass ein Kind positiv getestet worden ist und nun die Eltern der Schülerinnen und Schüler der betroffenen Klasse von Mitarbeitern des Gesundheitsamtes angerufen werden. Für diese Klasse gilt nun eine Quarantäne von 14 Tagen seit dem letzten Kontakt. Sie wird von der Klassleitung „auf Distanz“ beschult.

Ich möchte nachfolgend das Informationsschreiben des Gesundheitsamtes zur Verfügung stellen, damit die Vorgehensweise nachvollzogen werden kann:

Sehr geehrte Schulleiter/innen, Lehrer/innen und Eltern

Auch im neuen Schuljahr wird es immer wieder Corona-positive Schüler geben. Verständlicherweise ist die Aufregung in solche Situationen immer groß.

Damit alle Beteiligten in einem solchen Fall wissen, was zu tun ist und wie wir vom Gesundheitsamt Bad Tölz – Wolfratshausen vorgehen,  haben wir die wichtigsten Fakten zu Corona-Fällen und Kontaktpersonen zusammengefasst. Im besten Fall weiß dann jeder, was in den jeweiligen Situationen zu tun ist und fühlt sich im Umgang mit dem Thema „Corona“ in Schulen sicherer.

 

Antworten zum Umgang mit positiv getesteten Personen

  1. Wenn ein Kind positiv auf Corona getestet wird, bekommt das Gesundheitsamt die automatische Mitteilung des Labors. Daraufhin rufen wir beim Hausarzt an, erfragen die Telefonnummer der Person und rufen an. Wir ermitteln dann insbesondere den infektiösen Zeitraum, das heißt also den Zeitraum, während dem ein Kind andere Menschen anstecken konnte.
  2. Wenn ein Kind während der ansteckenden Zeit in der Schule war, muss die gesamte Klasse für 14 Tage in Quarantäne. Das hat das Kultusministerium so beschlossen und umfasst daher auch diejenigen Kinder, die zwar in derselben Klasse mit einem Positiven sind, aber keinen direkten Kontakt zu demjenigen hatten.
  3. Die Lehrer hingegen unterliegen den „normalen“ Regeln des Gesundheitsministeriums. Das heißt, bei den Lehrern wird wie bei allen anderen Fällen außerhalb von Schulklassen ermittelt, ob sie mit dem positiven Kind intensiven Kontakt hatten (z.B. ohne Mundschutz in einem kleinen Raum zum Gespräch über 15min). Wenn der Lehrer die Hygienevorschriften eingehalten hat, ist er keine Kontaktperson Grad 1 und muss daher nicht in Quarantäne. Zur Sicherheit werden natürlich alle Lehrer getestet.
  4. Alle Kinder, die mit einem positiven Kind in der Klasse waren, werden noch am selben Tag angerufen. Den Eltern wird mitgeteilt, wie lange das Kind in Quarantäne bleiben muss und wann der Abstrich für ihr Kind stattfindet. Diese Kinder gelten also als Kontaktperson Grad 1.

Umgang mit Kontaktpersonen

  1. Wer Kontakt mit einem Kind hatte, das als Kontaktperson Grad 1 in Quarantäne geschickt wurde, muss selber nicht in Quarantäne. Das heißt die Eltern und Geschwisterkinder von Kontaktpersonen gehen, wenn sie keine Symptome haben, ganz normal weiter zu Arbeit und Schule. Erst dann, wenn die Kontaktperson Grad 1 positiv getestet wird, muss ermittelt werden, mit wem dieses Kind Kontakt hatte. Dann wird der Kreis an Kontaktpersonen Grad 1 erweitert und es müssen wiederum neue Kinder bzw. Eltern unter Quarantäne gestellt und getestet werden.
  2. Wenn Ihr Kind in dieselbe Klasse geht wie das Geschwisterkind eines positiv getesteten Kindes, hatte Ihr Kind demnach nur Kontakt zu einer Kontaktperson. Somit muss keine Quarantäne eingehalten werden und auch kein Test gemacht werden. Sollte sich bei der Testung des Geschwisterkindes ergeben, dass es auch positiv ist, werden wieder sofort alle Kinder dieser Klasse informiert und in Quarantäne geschickt.
  3. Da es immer eine Zeit lang dauert, bis sich ein Kind angesteckt hat und bis es wiederum andere Kinder ansteckt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass in der Zeit, bis das Testergebnis der Kontaktperson Grad 1 da ist, sich das Virus unter den restlichen Kindern weiterverbreitet. In unserem Landkreis gab es bisher keine Infektionsketten innerhalb von Schulen, also keinen Schüler, der in der Schulzeit seine Klassenkameraden angesteckt hat.
  4. Immer wieder ärgern sich Eltern, wenn sie Kinder in einer Schule haben, in der ein Kind positiv getestet wurde und sie nicht kontaktiert werden. Das liegt daran, dass wir zuerst alle Kinder bzw. Eltern anrufen, die für den aktuellen Fall relevant sind und Priorität haben, also direkte Kontaktpersonen. Alle anderen werden anschließend über einen Elternbrief und eine Pressemitteilung informiert. Wer nicht angerufen wurde, dessen Kind befindet sich nicht in der betroffenen Klasse und muss sich daher an keine Maßnahmen halten. Die nicht betroffenen Kinder müssen auch nicht getestet werden.

 

Wichtige Informationen zum Schulbeginn aus dem Kultusministerium

  1. „Maskenpflicht“
    In den ersten beiden Unterrichtswochen des neuen Schuljahres (d. h. vom 07. September bis einschließlich 18. September 2020) gilt eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung für alle auf dem Schulgelände befindlichen Personen – auch im Unterricht.
    Ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte der Jahrgangsstufen 1 bis 4. Diese können im Klassenzimmer die Maske am Sitzplatz abnehmen.
    Eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gilt auf dem gesamten Schulgelände.
    Ziel ist es, das Infektionsrisiko durch Reiserückkehrerinnen und –rückkehrer so weit wie möglich zu minimieren.
    Auch danach gilt auf dem Schulgelände eine allgemeine Maskenpflicht.
    Ob auch im Klassenzimmer weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss, richtet sich nach dem jeweiligen Infektionsgeschehen.
    Für Schülerinnen und Schüler mit Behinderung oder spezifischem sonderpädagogischem Förderbedarf bestehen ggf. besondere Regelungen.

  2. Hygiene
    Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum Schutz vor einer Ansteckung mit SARS-CoV-2 sind
    o eine gute Händehygiene (Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden),
    o das Einhalten von Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch) und dazu
    o das Abstandhalten (mindestens 1,5 m)
    0 das Tragen eines Nasen-Mund-Schutzes

  3. Wenn mein Kind krank wird…
    An Grundschulen ist ein Schulbesuch bei leichten Erkältungssymptomen ohne Fieber vertretbar, da Kinder im Grundschulalter wissenschaftlichen Studien zufolge eine geringe Rolle im Infektionsgeschehen spielen.

    An weiterführenden Schulen ist ein Schulbesuch möglich, wenn sich die Symptome 24 Stunden nach ihrem Auftreten nicht verschlimmert haben und insbesondere kein Fieber hinzugekommen ist.

    Zu beachten ist, dass Kinder und Jugendliche mit unklaren Krankheitssymptomen in jedem Fall zunächst zuhause bleiben und gegebenenfalls einen Arzt aufsuchen sollten.
    Kranke Schüler in reduziertem Allgemeinzustand mit Fieber, Husten, Hals- oder Ohrenschmerzen , starken Bauch-schmerzen, Erbrechen oder Durchfall dürfen nicht in die Schule kommen .

    Die Wiederzulassung zum Schulbesuch nach einer Erkrankung ist in erst wieder möglich, sofern die Schüler mindestens 24 Stunden symptomfrei (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten) sind. In der Regel ist keine Testung auf SarsCoV 2 erforderlich. Im Zweifelsfall entscheidet der Hausarzt bzw. Kinderarzt über eine Testung.
    Der fieberfreie Zeitraum soll 36 Stunden betragen.